“Ein Frauenanteil unter 50% bedeutet Frauendiskriminierung!” -ODER- “Ich bin eine Frau, ich brauch’ keine Qualifikation!”

Waaaas? Bei den Führungskräften gibt es nur 5% Frauen (oder sogar weniger)?

Das ist

  • “ein Armutszeugnis”
  • “ein Grund zur tiefen Besorgnis”
  • “erschreckend”
  • “ein Skandal in einem so weit entwickelten Land wie dem unseren”
  • ein Zeichen von “Diskriminierung”, “Männerklüngeln”, “einer kaputten Gesellschaft”

 

Wir Powerfrauen

  • “haben gewartet, gewartet und nochmals gewartet”
  • “und deshalb sind jetzt mal die Männer in der Pflicht, für mehr Frauenanteile zu sorgen”

 

Der Gesetzgeber

  • “muss hart durchgreifen”
  • “muss Gleichstellung durchsetzen”
  • “muss Vaginalquoten einführen”

 

So oder ähnlich führen sich Femastasen auf, wenn sie uns hirnwaschen wollen, wie sehr Frauen doch unterdrückt werden (“Frauenquote ist reine Notwehr”) und wie nötig staatliche Intervention ist.

Abgesehen davon, dass Vaginalquoten das Gegenteil von Gleichberechtigung sind, sollte man jegliche Diskussionen über Vaginalquoten augenblicklich durch folgende Aussagen/Fragen auf die richtigen Bahnen lenken:

  1. Wie viele Frauen WOLLEN denn auf diese Position?
    Wenn nur 1% dorthin wollen, dann sind 5% kein Zeichen von Unterdrückung, sondern von Frauenpämperung (“Behindertenbonus”).
  2. Wie viele Frauen sind überhaupt QUALIFIZIERT für diese Position?
    Wenn nur 5% qualifiziert sind, dann sind 5% ebenfalls ein Zeichen von Frauenpämperung.
  3. Deutschland ist eines der Länder mit den wenigsten Frauen an der Spitze. Deutschland ist aber eines der erfolgreichsten Länder weltweit. Vielleicht sind gerade wenige Frauen an der Spitze ein Garant für Erfolg. Man denke nur daran, was in Norwegen passiert ist, als Vaginalquoten eingeführt wurden. Je MEHR Frauen eingestellt wurden, desto STÄRKER brach die Performance der Unternehmen ein.
  4. Seit Jahrzehnten strömen immer mehr Frauen in die Politik und Wirtschaft… und seit Jahrzehnten geht es bergab. Die Politik wird immer unfähiger und die Wirtschaft immer labiler. Vielleicht sollte also nicht “Noch mehr Frauen” die Maxime sein, sondern “Genug ist genug” oder “Weniger ist Mehr”.
  5. Vaginalquoten sind Rosinenpickerquoten. Denn von Rufen nach Frauenquoten in weniger illustren Berufen hört man nie:
    Frauenquoten bei Kanalarbeitern?
    Bei der Hochspannungsmastwartung oder auf Bohrinseln?
    Bei Fäkaltauchern, Fallschirmjägern und Sprengmeistern?
    Unter Tage oder in Fukushima?
    Fehlanzeige. Das sollen ruhig die Männer machen. Frauen lackieren sich lieber die Fingernägel als Vorstandsvorsitzende.
    Und dass 10% aller Kindergärtnerinnen gefeuert werden sollten, damit sie durch Männer ersetzt werden, wurde auch noch nie verlangt von den *ach!* so auf geschlechterfairness-bedachten Genderisten.
    Bei der Quote geht es fast immer um FrauenPRIVILEGIEN und fast immer um die höchstdotierten Jobs.

 

Man kann am bloßen Frauenanteil nicht ablesen,
ob eine Benachteiligung oder Bevorzugung vorliegt.

-und-

Ein Frauenanteil von 1% gemessen an den tatsächlich vorhandenen
qualifizierten und motivierten Frauen
kann bereits eine ÜBERREPRÄSENTATION darstellen.

Solange der vorhandene Anteil von Frauen nicht in Relation gesetzt wird
zur Anzahl der qualifizierten und motivierten Frauen
(“gleichkönnend und gleichwollend”)
ist ungewiss, ob Diskriminierung, Ausgeglichenheit oder Pämperung vorliegt.

 

Beispiele für Begriffe, die unverschämterweise bereits eine weibliche Benachteiligung implizieren (“Sprachmagie”)

Hier einige Beispiele von Adjektiven und Beschreibungen, die harmlos dreinschauen, aber die bereits implizieren, dass bei einem niedrigen Frauenanteil automatisch eine Diskriminierung gegen Frauen vorliegt.

  • unterrepräsentiert”
  • zu wenige”
  • erschreckend wenig”
  • “gläserne Decke
  • muss sich ändern”
  • “ein positiver Trend, dass Frauen auch mal eine Chance bekommen”
  • traditionelle Männerdomäne”, tradierte Rollenverteilung”, “aus Tradition von Männern geführt”
  • androzentrische Dominanz”, überwältigende Männerrepräsentanz”, fest in der Hand von Männern”“männerlastig
  • “Frauenanteil stagniert, “kein positiver Trend in Sicht”“Frauenanteil ändert sich leider nur langsam”
  • “ein Skandal, dass nur so wenige Frauen…”, “ein untragbarer Zustand”
  • “dass Frauen dran sind ist überfällig
  • “In den letzten Jahren hat sich am Frauenmangel nichts verbessert
  • “Old Boys Network”, “Männerklüngel”, “Männerseilschaften”“Männerbünde”
  • alarmierender Missstand”, schreiende Missverhältnisse”, Problem mit dem Frauenanteil”
  • Notwendigkeit einer ausgewogenen Vertretung der Geschlechter”
  • “Karriereleiter ist für Frauen zu kurz”
  • “Warum haben Sie etwas gegen Frauen und wollen einen fairen Frauenanteil verhindern?”
  • etc…

 Wichtig ist, sich nicht selbst zum Handlanger der Linksextremen zu machen, indem man solche “feministischen Sprachregelungen” weitertransportiert.

Wenn man als anti-Feminist sagt “Ja, Frauen sind unterrepräsentiert, aber das liegt nicht an einer Diskriminierung” ist man schon in die Sprachfalle getappt, weil man zugibt, dass Frauen nicht nur WENIGER repräsentiert sind, sondern sogar UNTERrepräsentiert (= zu wenig). (Nur am Rande erwähnt sei, dass auch der Begriff “Diskriminierung” nicht weitertransportiert werden sollte. Denn etwas zu unterscheiden (lateinisch “discriminare” = “unterscheiden”), das unterschiedlich IST, ist völlig natürlich, selbstverständlich und ein Zeichen eines wachen Geistes.)

Das gleiche gilt für Begriffe wie “tradierte Männerrollen”, weil sie implizieren, dass das, was Männer machen,

  • bloß eine “Tradition” ist (= bloß kulturell zufällig konstruiert)
  • oder bloß eine “Rolle” (= etwas, das man wie ein Schauspieler an- und ablegen kann)
  • oder bloß ein “Verhaltensmuster” (= etwas, was man wie ein Muster in einem Kaleidoskop durcheinanderwirbeln könnte ohne große Konsequenzen)
…statt…
  • eine biologische Tatsache (= etwas, das weltweit in allen Kulturen vorhanden ist, also Teil eines evolutionären Eigenschaftenkatalogs).

Die Linksextremen lieben Sprachmagie, weshalb man sich GRUNDSÄTZLICH davor hüten sollte, Begriffe zu benutzen, die die Linksextremen benutzen (also auch zum Beispiel “Gerechtigkeit” oder “Toleranz”)

Siehe auch:

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"Ein Frauenanteil unter 50% bedeutet Frauendiskriminierung!" -ODER- "Ich bin eine Frau, ich brauch' keine Qualifikation!", 4.3 out of 5 based on 18 ratings
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